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Studienleitung: Dr. med. Max Heckler
Die operative Tumorentfernung ist generell die einzige Methode, Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Aussicht auf Heilung zu behandeln. Aber auch nach vollständiger Entfernung dieses Tumors können Tumorzellen im Körper verbleiben, die sich im Verlauf als Metastasen absiedeln und zu einem Wiederauftreten der Erkrankung führen. Sehr häufig finden sich diese Absiedelungen als Metastasen der Leber, wobei bisher noch nicht eindeutig erforscht ist, für welche Patienten hierfür ein besonders hohes Risiko besteht. Bei Darmkrebs wurde bereits ein Zusammenhang zwischen einer bestehenden Leberschädigung und dem Risiko für Lebermetastasen beschrieben, für Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es solche Untersuchungen bisher nicht.
Ziel dieser Studie ist, den Einfluss einer Leberschädigung / Leberfibrose auf das Auftreten von Lebermetastasen nach operativer Entfernung von Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erfassen.
Wichtigste Teilnahmevoraussetzung:
Bei Ihnen ist wegen eines bösartigen Tumors, der noch nicht fortgeschritten ist und noch keine Metastasen gebildet hat, eine Operation an der Bauchspeicheldrüse geplant.
Ablauf der Studie:
Sofern Sie alle Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und nach detaillierter Aufklärung durch eine Studienärztin / einen Studienarzt der Teilnahme an der Studie zugestimmt haben, wird vor der Operation, in der Regel am Aufnahmetag, eine spezielle Ultraschalluntersuchung der Leber zur Messung der Lebersteifigkeit durchgeführt und / oder während der Operation aus einer geeigneten Stelle der Leber eine kleine Gewebeprobe entnommen. Abgesehen von diesen Maßnahmen verändern sich Operation und Nachbetreuung im Vergleich zur Nichtteilnahme an der Studie nicht. Nach der Operation werden Sie im Rahmen der Studie einmal während Ihres stationären Aufenthaltes und nach Entlassung noch einmal 6 und 12 Monate nach der Operation telefonisch zu Ihrem Befinden und dem postoperativen Verlauf befragt. Die Gesamtdauer der Studie beträgt für Sie somit ein Jahr.